- Grundsätzliches
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Diese Workshops sollen bis zu 3 Chöre aus verschiedenen Ländern in einer intensiven Arbeitsphase mit einem Prager Orchester und Solisten zusammenführen. Abschluss und Höhepunkt ist die gemeinsame Aufführung einer Messe von Dvořák Fibich, Michna oder Mozart in Prag. Ein Workshop dieser Art setzt einen ambition-ierten Chor voraus, der auch gewillt ist, sich mit hoher Disziplin anderen Mentalitäten, Sprachen und musikalischen Traditionen zu stellen. Ziel soll eine eigene qualitative Entwicklung des Chores mit entsprechender Motivation und die Erkenntnisse aus einer Chorarbeit in einem internationalen Umfeld sein. Die Dirigenten der beteiligten Chöre werden auf Wunsch in die gesamte Entwicklung mit eingebunden und teilen sich das Dirigat der abschließenden Aufführung. Warum Prag? Als kulturelles Zentrum in Europa hat Prag schon immer Komponisten und Musiker inspiriert und bietet bis heute eine einzigartige Kulturszene. Die vorhandene Infrastruktur an Konzertsälen und Berufsmusikern ermöglicht die Durchführung von qualitativ hochwertigen und trotzdem finanziell tragbaren Workshops. |
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Die verschiedenen, möglichen Werke stellen wir nachfolgend dar, zusammen mit der Mindestzahl der nötigen Sänger/innen. Das Finden mehrerer Chöre aus verschiedenen Ländern zu einem Termin erfordert eine lange Vorplanung - gerne suchen wir entsprechende Partnerchöre. Aus unserer Erfahrung wird die Mehrzahl der Workshops von einem Chor in Anspruch genommen, was die Vorbereitungszeit in Prag - und damit verbunden auch die anfallenden Kosten wesentlich vermindert. Betrachten Sie deshalb unsere Angaben über Zeiträume als Empfehlung, die auch das Zueinander führen verschiedener Chöre beinhaltet und unter Umständen verkürzt werden kann, ohne qualitative Einschränkungen! Warum music&friends? Die langjährigen und intensiven Verbindungen in Prag zu Chören, Künstlern und Institutionen jeder Art ermöglichen ein qualitatives Angebot, das bisherige Teilnehmer immer positiv überrascht hat. Wenn ein Chor die zeitlichen und finanziellen Aufwendungen für einen derartigen Workshop auf sich nimmt, muss dieser für sehr lange Zeit prägend und immer wieder motivierend sein. Diesen Rahmen kann und wird music&friends auch Ihrem Chor bieten! |
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Termine nach Absprache
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Für ambitionierte Chöre
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Veranstaltet seit 2004
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Busfahrt: Bei Durchführung als Busfahrt muss der Bus auch für alle anfallenden Transfers in Prag verfügbar sein. Fluganreise: Bei Durchführung als Flugreise sind Flüge nach Prag buchbar bei: easyjet, germanwings . Transfer in Prag werden - soweit erforderlich - von music&friends organisiert. Der Probensaal befindet sich im Prager Zentrum. Bahnanreise: Bei Buchung eines zentral gelegenen Hotels in Prag sind fast alle Transfers mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich, die gut ausgebaut und kostengünstig sind. Referenz-CD: Zusammen mit unserer Broschüre erhalten Sie auch eine Referenz-CD bisheriger Workshops, um die Qualität des Orchesters und der Solisten einschätzen zu können. |
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- Themenauswahl I
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Antonín Dvořák: Stabat Mater
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50-100 Sänger/innen
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40 Musiker + 4 Solisten
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Sprache: Latein
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Dauer: 6 Tage
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Antonín Dvořáks Stabat Mater verdankt seine Entstehung wohl auch dem persönlichen Schicksal des Komponisten. Seine musikalischen Skizzen aus dem Jahre 1876 können als Reaktion auf den Tod seiner Tochter Josefa verstanden werden. Das unvollendete Werk blieb einige Zeit liegen. Erst als ihn zwei weitere Schicksalsschläge trafen - der Tod der Kinder Růžena und Ottokar im Zeitraum von weniger als einem Monat - vollendete Dvořák die zehnsätzige Kantate innerhalb von nur 2 Monaten. Nach der Prager Premiere am 23. September 1880 fanden viele Aufführungen in europäischen und amerikanischen Konzerthäusern statt und bescherten dem Komponisten weltweite Anerkennung. Stabat Mater ist eines der bedeutsamsten oratorischen Werke, das sich durch seine dramatische, individuelle Gestaltung des Stoffes und den unverkennbaren böhmischen Kolorit auszeichnet und wurde 1877 komponiert. |
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Zděnek Fíbich: Missa brevis
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30-60 Sänger/innen
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25 Musiker + 3 Solisten
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Sprache: Latein
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Dauer: 5 Tage
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Zděnek Fibich (1850 - 1900) war nach Smetana und Dvořák der Dritte der führenden tschechischen Komponisten der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1865 besuchte er das Leipziger Konservatorium zusammen mit Ignaz Moscheles u.a.. Im Jahre 1870 kehrte er nach Böhmen zurück und lebte bei seinen Eltern bis zum 21. Lebensjahr in Prag. Im Jahre 1873 heiratete er Ruzena Hanuš und wurde Chorleiter bei einem Chor in Vilnius, Litauen. Sein in diesem Jahr erschienenes, vertontes Gedicht Zaboj, Slavoj und Ludek war tief beeinflusst von Smetanas „Meine Heimat“. 1878 schrieb er die ziemlich erfolgreiche Oper Blanik und ist seitdem einer der erfolgreichsten Komponisten in der melodramatischen Komposition. Ab 1881 widmete er sich ganztägig dem Komponieren und Unterrichten. Wegen des patriotischen Themas war die Oper Šarka (1897) über einen weiblichen tschechischen Militärführer seine erfolgreichste Arbeit.Zwischen 1891 und 1899 komponierte Fibich eine unermessliche Reihe kurzer Klavierarbeiten, die Stimmung, Eindrücke und Erinnerungen genannt wurden. Sie bilden praktisch ein virtuelles musikalisches Tagebuch seiner Beziehung mit Fräulein Schulz und sie sind außergewöhnlich intim und leidenschaftlich. |
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Adam Michna: Wenzelsmesse
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30-50 Sänger/innen
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30 Musiker + 4 Solisten
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Sprache: Latein
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Dauer: 6 Tage
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Adam Michna aus Otradovice (1600-1676) ist eine der markantesten Erscheinungen der tschechischen Tonkunst des 17. Jahrhunderts. Von seinem Gesamtwerk ist ungefähr die Hälfte überliefert - vor allem geistliche Werke. Die bekanntesten Werke sind „Tschechische Marienmusik“, „Musik des Heiligen Jahres“ und „Heilige Laute“. Die St. Wenzels-Messe ist dem böhmischen Nationalheiligen gewidmet. Sie gehört zu den eindrucksvollsten Kompositionen Michnas. Reich an Melodik und Kontrast hinterlässt sie einen großen Eindruck beim Interpreten und Zuhörer. Bemerkenswert sind die konzertanten Elemente, die zwei exponierten Trompeten und der Wechsel zwischen Soli und Chor. Die frühbarocke Struktur unterstreicht die Schönheit dieser Musik. Kompositorisch wurde er durch die italienische Musik der damaligen Zeit beeinflusst. Zahlreiche seiner Lieder wurden mit der Zeit zu Volksliedern. Adam Michna wurde in Jindřichuv Hradec in der Nähe von Budweis in Südböhmen geboren. Dort begann auch sein Wirken. Er gehört zu den größten Dichtern und Musikern des 17. Jahrhunderts in Tschechien. Michna stammte aus einer Adelsfamilie, war gebildet und verfügte über gute Kontakte nach Wien. |
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- Themenauswahl II
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W.A. Mozart: Krönungsmesse
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30-60 Sänger/innen
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25 Musiker + 4 Solisten
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Sprache: Latein
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Dauer: 5 Tage
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Drei Reisen mit längeren Aufenthalten führen Mozart nach Prag: Beim ersten Aufenthalt Anfang 1787 dirigiert er seine “Hochzeit des Figaro” selbst, die vorher Pasquale Bardini in Prag uraufgeführt hatte. Beim zweiten Aufenthalt Ende 1787 erfolgte die Uraufführung des “Don Giovanni” im Ständetheater, dessen Ouvertüre erst in der Nacht zuvor komponiert wurde. Die Musiker erhielten die Noten im letzten Moment zur Uraufführung, die Mozart selbst dirigierte. Höhepunkt war der dritte Aufenthalt 1791 anlässlich der Krönungsfeiern von Leopold II. In der Villa Bertramka des Ehepaares Dušek vollendete Mozart die Krönungsoper “La clemenza di Tito”, die er am 6. September 1791 selbst aufführt, nachdem er zuvor die Krönung im Veitsdom mit der Krönungsmesse Nr. 14 oder der Piccolomini-Messe begleitet hat. Dass es sich bei der Krönungsmesse um eine bemerkenswerte Komposition handelt, wird an den sinfonischen Elementen und der Noblesse deutlich. Der Pomfret School Chorus aus den USA führte die Krönungsmesse im Konzertsaal des Liechtenstein-Palastes, dem Sitz der Akademie der Musischen Künste HAMU im Mozart-Jubiläumsjahr 2006 auf. |
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W.A. Mozart: Requiem
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30-60 Sänger/innen
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30 Musiker + 4 Solisten
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Sprache: Latein
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Dauer: 6 Tage
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Dieses Werk ist eine der bekanntesten und meist aufgeführten Kompositionen von Mozart überhaupt. Mozart hatte vermutlich bis zum 4. Dezember 1791, dem Tag vor seinem frühen Tod, mit einigen Unterbrechungen an der Partitur des Requiems gearbeitet. Jedoch blieb das Werk unvollendet. Da der Auftraggeber bereits eine beträchtliche Anzahlung geleistet hatte und Constanze Mozart weder diesen Betrag noch den zweiten Teil des Honorars gefährden wollte, wandte sie sich im Dezember 1791 an den Kirchenmusiker J. Eybler, der dieses Werk fertig stellen sollte. Eyblers Versuch blieb ein Fragment, so dass letztendlich der Mozart-Schüler Franz Xaver Süssmayr beauftragt wurde. Wie rasch Süssmayr arbeitete, beweist die Tatsache, dass Constanze Mozart schon im März 1792 dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. eine Partiturabschrift des Requiems zum Kauf anbieten konnte. In seiner ursprünglichen Bestimmung zur Totenfeier erklang Mozarts Requiem schon zu Beginn des 19. Jh. zu zahlreichen Beisetzungen: Klopstock, Beethoven und Chopin seien namentlich herausgehoben. W. A. Mozarts Requiem blieb für die Versuche der nachfolgenden Generationen der unangefochtene überragende Bezugspunkt. |
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